13. Spieltag, 10.-12.10.2008
In vielen Spielen der Fußball-Kreisoberliga Fulda Mitte ging es turbulent zu. Es gab zwei Eigentore und sechs Strafstöße. Gleich zehn Mal mussten Spieler vorzeitig vom Platz. Mackenzell holte gegen Spitzenreiter Ehrenberg beinahe einen Punkt, in der vierten Nachspielminute fiel aber noch ein unglückliches Eigentor.
Ehrenberg — Mackenell 5:4 (1:1).
Der Spitzenreiter Ehrenberg geht durch Silvio Neubauer früh in Führung (4.) und verdient sich diese durch weitere starke Leistung. Einige Zeit später leistet sich die SG zwar einen kapitalen Abwehrfehler, der zum Ausgleich führt (21.), die Gastgeber legen in Wüstensachsen aber nach und schießen erneut ein Tor. Diese 2:1-Führung kann bis zur 63. Minute zum 4:1 ausgebaut werden. Doch der Gegner Mackenzell beweist Moral, nutzt individuelle Fehler der Ehrenberger Abwehr aus. Und so kommt die TSG zum letztlich verdienten Ausgleich (80.). In der vierten Nachspielminute lenkt aber ein unglücklicher TSG-Spieler noch eine Ehrenberger Flanke unbeabsichtigt ins eigene Netz, so dass der Tabellenführer dann doch wieder einen Sieg feiern kann.
Hilders — Margretenhaun 3:2 (3:1).
In Hilders zeigten die Platzherren lange Zeit überzeugende Leistungen. Nach einer knappen halben Stunde lagen die Platzherren mit 3:1 vorne, ein Platzverweis Mitte der zweiten Hälfte schwächte die Elf jedoch sichtlich. Kurz darauf verschoss Margretenhaun einen Strafstoß. Nur drei Minuten später bekam Margretenhaun erneut einen Strafstoß zugesprochen — doch noch bevor dieser zum 3:2-Anschluss verwandelt wurde, büßte der RSV zwei Spieler durch Platzverweise ein. Am Ende blieb es beim 3:2-Sieg für Hilders.
Nüsttal — Lahrbach/Neuschwambach 3:2 (3:2).
Ähnlich spannend verlief die Partie zwischen Nüsttal und Lahrbach/Neuschwambach. Die Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Nüsttal war in der ersten Hälfte klar besser. Bis zur 31. Minute erarbeitete sich die Mannschaft eine 3:1-Führung. Kurz vor der Pause kam Lahrbach/N noch per Foulelfmeter auf das 3:2 heran. Nach der Pause war Lahrbach dann die klar bessere Elf — der Ausgleich hätte fallen müssen, blieb aber aus.

