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Das neue E-Book für junge Familien im Berufsleben

Vom Schwangerschaftsbeginn bis zum Wiedereinstieg in den Beruf

  • Die wichtigsten Planungsschritte vor der Geburt
  • Kompakte Erklärung zu Elternzeit und Elterngeld
  • Übersicht zu Fristen und Anträgen
  • Nützliche Hinweise für die Kinderbetreuung
  • Hilfreiche Tipps für den Berufsalltag mit Kind

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Wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen


Mit dem E-Book „Familie und Beruf“ sind werdende Mütter und Väter fortan bestens gerüstet für das Elternwerden. Da die neue Lebenssituation neben viel Freude auf die bevorstehende Geburt auch einiges an Organisation und Vorausplanung bedarf, umfasst der Ratgeber alle wichtigen Gesetzmäßigkeiten und Informationen rund um die Themen Familie und Beruf und deren Vereinbarkeit. Bereits in der Schwangerschaft können sich berufliche Veränderungen ergeben, sodass Überlegungen für ein erfolgreiches Familien- und Arbeitsleben zugleich bestenfalls frühzeitig getroffen werden. Der E-Book-Ratgeber hilft dabei und gibt werdenden Eltern in der Fülle der organisatorischen Aufgaben einen Leitfaden von der Zeit der Schwangerschaft bis zum erfolgreichen Wiedereinstig in das Berufsleben an die Hand.

Für Mütter und Väter wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zunehmend attraktiver. Mit staatlichen Förderungen, die Eltern mehr Möglichkeiten in der Gestaltung der Elternzeit und des Elterngeldes geben, unterstützt die Familienpolitik stärker als je zuvor das Modell der modernen Familie. Die Rollenverteilung von Mann und Frau in der Familie unterliegt seit geraumer Zeit einem Wandel: der Bedeutung des Mannes als kinderbetreuender Vater wird zunehmend mehr Wichtigkeit zuteil; zugleich kann sich die Frau neben ihrer Mutterrolle beruflich verwirklichen und zum Familienverdienst beitragen. Heute wird beiden Geschlechtern die Möglichkeit gegeben, Beruf und Familie zu vereinen.

Elternzeit für das moderne Familienmodell


Nach der Geburt des Kindes können Mütter und Väter im Angestelltenverhältnis Elternzeit beantragen. In dieser Zeit werden sie zur Betreuung des Kindes vom Arbeitgeber freigestellt und unterliegen einem Kündigungsschutz. Dem Modell der modernen Familie entsprechend macht nun auch häufiger der Vater des Kindes von seinem gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit Gebrauch. Beide Elternteile können bis zu einer Dauer von drei Jahren in Elternzeit gehen, die am Stück oder mit Unterbrechungen, allein oder von Mutter und Vater gemeinsam beansprucht werden können. Gut zu wissen: Der Mutterschutz, der ein Beschäftigungsverbot der Frau für i.d.R. die ersten acht Wochen nach der Geburt vorsieht, zählt nicht als Elternzeit. Diese beginnt für Mütter erst danach.

Die im Juli 2015 in Kraft getretene Reformierung in der Familienpolitik lässt Eltern nun noch mehr Gestaltungsspielraum in der Aufteilung der Kinderbetreuung: Zwei der drei Jahre können künftig sogar auf die Zeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr des Kindes verschoben werden. Der Antrag auf Elternzeit muss dem Arbeitgeber mindestens sieben Wochen vor Beginn der Freistellung vorliegen. Frühere Anmeldefristen müssen bei Inanspruchnahme der Elternzeit nach dem dritten Geburtstag des Kindes eingehalten werden. Eine Weiterarbeit in Teilzeit ist unter Einhaltung einer wöchentlichen Maximalstundenzahl möglich und kann sogar gesetzlich beansprucht werden. Neben weiteren wichtigen Informationen hierzu enthält das E-Book auch ein Muster, wie ein entsprechender Antrag auf Elternzeit beim Arbeitgeber aussehen sollte.

Finanzielle Unterstützung durch Elterngeld


In den ersten Lebensmonaten des Kindes sieht der Staat eine finanzielle Unterstützung in Form von Elterngeld vor, von dem bis auf wenige Ausnahmen alle Eltern Gebrauch machen können. Anspruch auf Elterngeld haben sowohl Angestellte, Selbstständige, Azubis, Studenten und Empfänger von Hartz IV und anderen sozialen Leistungen – unterschiedlich ist hingegen die Höhe des monatlichen Elterngeldbetrages. Sie wird einkommensabhängig berechnet, beträgt jedoch mindestens 300 €, auch wenn zuvor keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen wurde. Der Elterngeldantrag ist bei der zuständigen Elterngeldstelle zu stellen. In diesem sollte bestenfalls die genaue Gestaltung des Bezugszeitraumes festgelegt sein, da rückwirkende Änderungen nicht möglich sind. Ein Muster des Elterngeldantrages, auch in einer ausgefüllten Variante, findet sich im E-Book. Die Neuerungen im Elterngeld sehen nun eine Entscheidung zwischen dem Basis-Elterngeld und dem ElterngeldPlus vor: Eltern können bis zu 14 Monate Basis-Elterngeld mit einem monatlichen Betrag zwischen 300 € und 1800 € beantragen oder ihren Bezugszeitraum mit dem ElterngeldPlus auf bis zu 28 Monate unter Streckung des Monatsbetrages verlängern. Aus einem Monat Basis-Elterngeld können also zwei Monate ElterngeldPlus gemacht werden, in denen jedoch nur halbes Elterngeld gezahlt wird. Eine Teilzeitbeschäftigung während des Bezuges ist möglich – und wird gefördert.

Denn wer in der Elternzeit arbeiten geht, erhält bei Bezug von ElterngeldPlus mehr als nur den halben Elterngeldbetrag trotz längerer Bezugsdauer. Entscheidend dabei ist die Einkommenseinbuße. Eine wöchentliche Arbeitsstundenzahl von 30 im Monatsdurchschnitt darf jedoch nicht überschritten werden, sonst entfällt der Elterngeldanspruch gänzlich. Mit dem Partnerschaftsbonus schafft der Staat einen weiteren Anreiz für einen frühen beruflichen Wiedereinstieg und unterstützt Familien, die sich gemeinsam der Kinderbetreuung widmen: vier zusätzliche ElterngeldPlus Monate erhalten Eltern bei gleichzeitigem Teilzeiterwerb über vier Monate. Alleinerziehende können unter denselben Voraussetzungen einer Beschäftigung in Teilzeit die Möglichkeiten des ElterngeldPlus und des Partnerschaftsbonus allein nutzen.

Komplexe Strukturen einfach erklärt


Nicht ganz einfach zu verstehen sind die neuen Möglichkeiten, welche die politische Reformierung mit sich bringen, da eine Vielzahl von Gesichtspunkten eine Rolle spielen: verschiedenen Erwerbs- und Lebenssituationen (wie z.B. Angestelltenverhältnis in Teil- oder Vollzeit, Selbstständigkeit, Hartz IV, Alleinerziehung etc.) können zu individuell unterschiedlichen gesetzlichen Ansprüchen führen.

Wie der Bezug von Elterngeld in den verschiedensten Lebenslagen aussehen kann, zeigt das E-Book in sinnvollen Beispielen und hilft bei der Entscheidung zwischen dem Basis-Elterngeld und ElterngeldPlus, um die individuell bestmögliche Variante zu finden.


Lesen Sie weiter: Das E-Book „Familie und Beruf“ enthält neben detaillierten Informationen zum Thema Elterngeld und Elternzeit auch weitere wichtige Gesichtspunkte für Eltern (u.a. Hinweise zu Mutterschutz, Kinderbetreuung und Gesetzmäßigkeiten beim Wiedereinstieg in den Beruf).